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Archiv der SOL-Symposien

 

2020: Klima: Politik und Lebensstil – gemeinsam klimagerecht leben.

22.-24. Mai, online.
Details und Programm → hier
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2019: Gemeinsam Zukunft gestalten

Da viele Themen (z.B. Klimawandel, globale Gerechtigkeit etc.) den meisten SOLis schon ein Begriff sind, befassten sich die elf Arbeitskreis mit über 30 InputgeberInnen mit dem „Wie“ – den Ebenen, in denen wir gemeinsam die Zukunft gestalten können (z.B.: Wirtschaft, Medien, Kunst, Politik etc.).

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→ Symposiumsbericht. Mit Grußbotschaft von Bundespräsident Alexander van der Bellen.

2018: SDGs und Zivilgesellschaft

Was bedeutet die nachhaltige Entwicklung (SDGs – Sustainable Development Goals) für die Zivilgesellschaft, Migration und die Änderung unseres Lebensstils?

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Vortragsunterlagen von → Gudrun Biffl, → René Hartinger, → Hans Holzinger und → Friedbert Ottacher.
→ Symposiumsbericht

2017: Neues Leben am Land

Wir reden von Landflucht, vom Rückgang der Einwohnerzahlen, der Ausdünnung der Infrastruktur mit allen negativen Folgen in den Landgebieten.

Und doch gibt es wieder junge Menschen, die andere Konzepte im Kopf haben, die am Land ihre Erfüllung finden, Projekte aufbauen und neues Leben ins Land bringen.

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2016: Metamorphose – Gesellschaft im Wandel

Einigkeit beim Klima, aber beim Wachstum ist man ratlos. Das Ende der Wachstumsgesellschaft ist eingeläutet, denn nichts auf der Welt kann immer wachsen.

Wie können wir uns das gesellschaftliche Zusammenleben und Arbeiten nach dem Wachstum vorstellen?

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2015: Anders besser leben

Werbemilliarden fließen, damit du tust, was andere wollen. Die Alternative: Kaufe weniger – arbeite weniger – lebe mehr. Das macht den Kopf frei: für den Wandel zu einer Gesellschaft, die allen Menschen und der Natur ihre Würde lässt.

Das SOL-Symposium vernetzt Menschen und Gemeinschaften, die mit Fantasie und Kraft für einen friedlichen Wandel eintreten. Um viele Menschen zu erreichen, gibt es heuer erstmals eine Reihe von GENUG-Werkstätten in ganz Österreich, deren Ergebnisse dann in die Abschlussveranstaltung in Graz einfließen.

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2014: Morgen und anderswo

Jetzt nicht auf Kosten von morgen,
hier nicht auf Kosten von anderswo.

Wenn wir in Österreich in einem der reichsten Länder der Welt leben, sollten wir nicht vergessen, dass es “anderswo” Hunger und Not gibt. Unsere billigen Rohstoffe, Textilien und andere Konsumgüter ermöglichen uns Wohlstand auf Kosten Anderer.

Wenn wir heute in einer herrlichen Natur und halbwegs intakten Umwelt leben, sollten wir nicht vergessen, dass “morgen” die Situation schon ganz anders aussehen kann: durch Klimawandel, Versiegelung der Böden und Erschöpfung der Ressourcen.

Damit wir hier und heute an die Bedürfnisse der Menschen “morgen und anderswo” erinnert werden, haben wir zwei lebensgroße Puppen hergestellt: Frau Morgen und Herr Anderswo.

Diese Puppen haben beim SOL-Symposium “Morgen und anderswo” ihren ersten Auftritt. Danach können sie bei SOL entliehen werden. Sie werden dann per Post geliefert, sitzen bei Podiumsdiskussionen, in Schulen, Pfarren, Gemeinderatssitzungen etc. als stille Gäste mit am Tisch und fordern schweigend die soziale und ökologische Verantwortung ein.

→ Mehr über die Puppen
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2013: Global denken und empfinden – lokal handeln und verbinden

Wir wissen,

  • dass die großen Weltthemen – gesunde und ausreichende Ernährung, Klimaschutz, gerechte Verteilung der Güter, Frieden, Menschenrechte, Erhaltung der biologischen Vielfalt – untrennbar miteinander verknüpft sind.
  • dass es nicht nur auf die großen Konferenzen, sondern auch auf unser eigenes Handeln vor Ort ankommt: als KonsumentIn, als MeinungsbildnerIn, als WählerIn.
  • dass der Kopf alleine nicht ausreicht: Der Weg vom Wollen zum Handeln führt über Emotionen.

Darum geht es.

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2012: Sinnvoll arbeiten, maßvoll konsumieren

Wer alles, was er verwendet, besitzen will, verschwendet die Güter der Erde, muss dafür lange arbeiten – und hat dann kaum noch Muße, all das, was er besitzt, genussvoll zu verwenden. Das Gegenmodell dazu heißt:

  • Arbeit und Einkommen entkoppeln: Lust-, sinn- und maßvoll arbeiten – bezahlt und unbezahlt, mit einem bedingungslosen Grundeinkommen
  • Glück und Konsum entkoppeln: eigene Bedürfnisse erkennen und von Werbe-Manipulation und Statussymbolen unterscheiden
  • Vom Ich zum Wir: Schenken, teilen, gemeinsam nutzen – und durch solidarisches Tun die Welt verändern
  • Achtsamkeit: Sorgsam mit den begrenzten Gütern der Erde umgehen.

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2011: Nachhaltig TUN

Das Symposium 2011 setzt sich mit den Themen Wachstum, Entwicklung, Wohlstand und Integration auseinander.

Kernaussage ist, dass auf einem begrenzten Planeten unbeschränktes materielles (Wirtschafts-) Wachstum nicht möglich ist. Ein Abgehen davon wird aber demokratisch nur durchsetzbar sein, wenn es nicht als Verzicht, sondern als Umdenken empfunden wird: hin zu anderen Formen des Wohlstands, wie etwa Zeitwohlstand, Beziehungswohlstand u.ä. Darüber hinaus erfordert Wohlstand eine Gesellschaft mit geringen Ungleichheiten; das Thema Integration wird sowohl im Zusammenhang mit MigrantInnen als auch im Zusammenhang mit Menschen mit Behinderung erörtert.

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2010: Nachhaltig leben – genussvoll für alle

Ist Wachstum wirklich die Antwort auf alle Fragen? Und was waren eigentlich die Fragen?
Die notwendige Wende beginnt bei uns Einzelnen – und sie geht von dort über das Individuelle hinaus. Unser eigener Lebensstil gibt uns die moralische Legitimation und Kraft, auch für Veränderungen der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzutreten – und diese wiederum machen es uns allen leichter möglich, anders, nachhaltiger, zu leben.

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→ Bericht über die SOL-Symposien 2010 (pdf 2,3 MB).

 

2009: Unterwegs

Die Zeiten des “ewigen Wirtschaftswachstums” könnten vorbei sein. Das würde bedeuten: endlich Schluss mit Konsumwahn und stetig steigendem Energie- und Ressourcenverbrauch.
Die Kehrseite: Der Übergang in eine neue wirtschaftliche Phase könnte – ohne geeignete Begleitmaßnahmen – zur weiteren Verarmung vieler Menschen bei uns und vor allem in den Ländern des Südens und zur Gefährdung des inneren und äußeren Friedens führen.
Ein Eintreten für einen solidarischen, ökologischen und genussvollen Lebensstil und ein grundsätzliches Überdenken der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen “Spielregeln” werden daher immer wichtiger. Aus diesem Grund will SOL zum “30er” die Visionen und Ziele des Vereins nachjustieren und zu professionelleren Umsetzungsstrategien übergehen.

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2008: Wohlstand und Arbeit teilen

Die Situation: Nicht alle, die arbeiten wollen, finden bezahlte Arbeit – in Österreich und weltweit. Die Folgen: sozialer Abstieg, Armut, Verlust des Selbstwertgefühls, … Wer einen Job hat, muss oft zu viel arbeiten. Die Folgen: Stress, seelische und soziale Verarmung im materiellen Wohlstand,…
Die Fragen: Muss jede/r arbeiten? Darf jede/r arbeiten? Muss die Wirtschaft ständig wachsen? Darf die Wirtschaft ständig wachsen? Wie können wir Wohlstand und Arbeit teilen? … und viele weitere Fragen.

→ Zum Detailprogramm (auch Download des Symposiumsberichts möglich)

 

2007: Vielfalt 07

Vielfalt ist Reichtum. Vielfältig strukturierte Systeme können auf Veränderungen besser reagieren, und sie bieten den menschlichen Sinnen mehr Schönheit und Genuss. Dieses Grundprinzip werden wir auf verschiedenen Ebenen betrachten. Es gibt zwölf Workshops – von Biotopschutz bis hin zum Umgang der Gesellschaft mit Minderheiten, von der Gartengestaltung bis hin zu „Diversity Management“ in Firmen, von der Medienvielfalt bis hin zur Thematik der „AusländerInnen“ bei uns.

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2006: Moderne Jobs – Arbeitsformen für das 21. Jahrhundert

Soll es Ziel der Politik bleiben, die immer weniger werdende Erwerbsarbeit durch Schulungen, Projekte etc. immer rascher “umzuverteilen”? Oder geht es um neue Formen des Tätigseins und des Broterwerbs, ihre Rahmenbedingungen und ihre Auswirkungen? Welche Formen des Wachstums sind mit unserem begrenzten Planeten vereinbar? Wie muss dies unsere Bilder von Arbeit verändern? Und welche Chancen und Risken bringt dabei die Globalisierung?

→ Zum Detailprogramm (auch Download des Symposiumsberichts möglich)

 

2005: Gemeinsam nachhaltig wirken

Viele Menschen wollen etwas verändern: in ihrem eigenen Leben und in der Welt. Beides geht in Gruppen leichter. Eine wichtige Rolle spielen dabei persönliche Motive und die Wirkungen, die sie entfalten. Und welchen Bezug hat unser Handeln zu den „großen Perspektiven“: Millenniumsziele, Global Marshall Plan, Attac-Konzepte…?

→ Zum Detailprogramm (auch Download des Symposiumsberichts möglich)

 

2004: Thema Jugend: Macht – Arbeit – Sinn

Ökonomische Ursachen und Folgen von Jugendarbeitslosigkeit. Werte- und Sinnfragen von Jugendlichen. Integration ist unteilbar – auch in der Arbeitswelt? Jugendliche in Vereinen: gelungene Beispiele

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2003: Formen des Wohnens – formen wir das Wohnen!

Wohnen wurde unter den Aspekten Lebensstil, Menschen mit Behinderung und Ökologie betrachtet, so konnte ein interessanter Spannungsbogen entstehen.

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2002: Handel(n) und Genuss

Beim Symposium ging es nicht nur um einen Ideenaustausch zum Themenkreis Wirtschaft und
Nachhaltigkeit, sondern auch um Anregungen zum konkreten Handeln – beim individuellen
Konsum und bei den politischen Forderungen. Und das immer auch mit einem Blick auf die
Frage des Genusses. Denn nur genussvolles Handeln ist ansteckend.

 

2001: Genuss und Nachhaltigkeit 2

Wir leben derzeit auf Kosten künftiger Generationen und der Menschen in der “3. Welt”. Ohne
eine Änderung unseres Lebensstils wird es nicht möglich sein, die drohenden Umwelt- und
Sozialkatastrophen zu verhindern. Dass ein derartiges Umdenken nicht mit Verzicht verbunden sein muss,
sondern sogar zu mehr Genuss und Befriedigung führen kann, ist eine Grundidee dieser Veranstaltung.

 

2000: Genuss und Nachhaltigkeit

Umwelt- und sozialverträgliches Handeln soll mit persönlichem Lustgewinn in Einklang
gebracht werden können.

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1999: Formen der Arbeit – formen wir die Arbeit!

Welche sozialen und ökologischen Auswirkungen hat die sich rasch ändernde Arbeitsmarktsituation?
Was bedeuten die neuen Formen der Arbeit, die zu beobachten sind?
Kann man die Arbeitsformen beeinflussen?
Wer kann dies, und wie kann man dies?
Und in welche Richtung wirkt unser tägliches Handeln?


Ein solidarischer, ökologischer Lebensstil