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Wie das SOL-Magazin entsteht

Die Zeitung erscheint jeweils am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November.

Knapp danach gibt es die erste Redaktionssitzung für das nächste Heft (sie läuft, wie die meisten Vorstandssitzungen, wegen der räumlichen Distanzen per Skype ab): Anhand einer Online-Tabelle diskutieren wir die möglichen Inhalte. Für einige Artikel melden sich Redaktionsmitglieder selbst; für andere Themen überlegen wir, wen wir fragen könnten – in diesem Fall ist eines der Teammitglieder die Kontaktperson zum externen Autor bzw. der externen Autorin. (Es gibt übrigens niemals AutorInnenhonorare, und auch das Redaktionsteam arbeitet ehrenamtlich.)

Sechs Wochen vor dem Erscheinungstermin sollen alle Artikel und Illustrationen vorliegen. Dann werden sie von allen Mitgliedern des Redaktionsteams gelesen und kommentiert: Sind sie zu kurz oder zu lang, oder gibt es inhaltliche Fragen oder Kritik? Auch ein erstes Lektorat auf Rechtschreibfehler findet jetzt statt. Bis einen Monat vor dem Erscheinungstermin müssen all diese Fragen (in Rücksprache mit den AutorInnen) geklärt sein.

Der nächste Schritt ist das „Gender-Lektorat“; Kim Aigner liest alle Artikel auf gendergemäße Sprache durch (dabei geht es nicht nur um das „große I“ …). Danach bekommt unsere Grafikerin Barbara Huterer die Texte und Fotos; die fertig gelayoutete Zeitung wird dann in zwei Durchgängen nochmals ans Redaktionsteam zum Korrekturlesen verschickt. Dafür ist meistens nur mehr sehr wenig Zeit, denn zwei Wochen vor dem geplanten Erscheinungstermin muss die Zeitung an die Druckerei gemailt werden.

Während dort der Druck anläuft, werden aus unserer Datenbank die aktuellen Adresslisten für den Einzel- und Paketversand herausgekitzelt; die Einzeladressen-Liste bekommt die Druckerei, druckt die Adressen direkt aufs Heft und bringt die Hefte zur Post. Die Pakete und die Einzelhefte an diejenigen EmpfängerInnen, die (wegen ausbleibender Zahlung) ein „Ermunterungsblatt“ eingelegt bekommen, werden von Katarina Rimanoczy und Herbert Kokta in einem mehrtägigen Arbeitsmarathon postfertig gemacht und verschickt. Hier finden sich immer wieder auch Ehrenamtliche ein, die die beiden unterstützen – danke!


Ein solidarischer, ökologischer Lebensstil