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Was tun?

Um „in die Gänge“ zu kommen, braucht man Wissen über Umwelt- und Sozialprobleme, aber auch Wissen darüber, was dagegen getan werden kann. Bis zum Aktivwerden gibt es allerdings noch eine Menge Hürden.

Aus Sicht von SOL geht es um „Wissen, das zum Handeln führt“. Und hier ist nicht nur das persönliche Handeln – also die Veränderung des Lebensstils – gemeint, sondern es geht auch um das Verändern von Rahmenbedingungen – seitens Politik bzw. Wirtschaft (und dass wir diese fordern müssen/können/sollen …).

SOL spricht hier von den „zwei Beinen“, auf denen man sich zur Nachhaltigkeit hinbewegt: Ein kleiner Schritt zu anderem Lebensstil verstärkt die eigene Legitimation zu politischen Forderungen; werden diese dann umgesetzt, sind weitere persönliche Schritte zur Nachhaltigkeit leichter möglich.

Ein Beispiel: Wenn viele Menschen mehr Öffis nutzen, ist die Forderung nach Ausbau des Öffi-Netzes gut begründbar. Und wenn das Netz dann ausgebaut wird, können noch mehr Menschen Öffis nutzen – und so weiter.

Es geht also um „Wissen, das zum Handeln und Fordern führt“ – wobei wir bei Handeln und Fordern eine Art Henne-Ei-Problem haben und vorschlagen, am besten BEIDES gleichzeitig zu tun!


Ein solidarischer, ökologischer Lebensstil