Diese Seite wird laufend aktualisiert. Kann Wirtschaft ein gutes Leben für alle schaffen? Was bedeutet Wohlstand eigentlich? Wie verschärfen Desinformation und Werbung die Klimakrise? Und was hat das alles mit DIR zu tun?Das Symposium findet am Fr./Sa., 19./20. Juni 2026 in Wiener Neustadt im Bildungszentrum St. Bernhard (= Mitveranstalter) statt.Anmeldung:Durch deine Anmeldung auf https://www.st-bernhard.at/termine/detailseite/?kn=W26-G10010 hilfst du uns bei der Planung – danke! Diese Anmeldeseite wird von unserem Symposiumspartner – dem Bildungshaus St. Bernhard – verwaltet..Kostenbeitrag:Spende nach Selbsteinschätzung. Wer mehr zahlen kann, zahlt mehr. Wer weniger zahlen kann, zahlt weniger. Wer gar nichts zahlen kann, darf auch dabei sein … Aber bitte bedenkt: Ohne eure Beiträge können wir kein Symposium durchführen, denn wir bekommen für das Symposium keine Förderungen. Übrigens: Auch diese Spende an SOL ist steuerlich absetzbar.Bitte unterstütze uns!Da wir heuer ohne Förderungen auskommen müssen, suchen wir Menschen, die unsere ehrenamtliche Arbeit durch eine Ausfallshaftung von maximal € 100 unterstützen und uns somit einen Sicherheitspolster geben.Mehr Infos dazu > Freitag, 19. Juni Wirtschaftskrise? Wirklich? Derzeit ist das Wirtschaftswachstum, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei uns nahe Null. Was misst das BIP überhaupt und eignet sich der Indikator zur Messung des Wohlstands? Werden die Armen ärmer und die Reichen reicher? In Teilen der Mittelschicht gibt es Abstiegsängste. Gibt es dafür reale Gründe? Was sind die politischen Konsequenzen von steigender ökonomischer Unsicherheit? Judith Derndorfer ist Ökonomin und arbeitet als Referentin für Verteilungsfragen und Feministischer Ökonomie in der Abteilung Wirtschaftswissenschaften und Statistik der AK Wien. Foto: Lisi Specht. Was macht ein „gutes Leben“ aus? Wie hängt eigentlich das BIP und sein Wachstum oder Nicht-mehr-Wachstum mit persönlichem Wohlbefinden zusammen? Gibt es nicht neben dem materiellen Wohlstand auch den Beziehungswohlstand, den Zeitwohlstand, den Demokratiewohlstand usw.? Wäre es nicht lohnend, Lebensstile für ein „gutes Leben für alle“ zu finden, die unseren „wirklichen“ Wohlstand steigern, ohne dass wir immer mehr produzieren und konsumieren müssen und damit unsere Lebensgrundlagen zerstören? Oft produzieren wir sogar das Falsche (Angriffswaffen, Gasheizungen, Verbrennerautos, kurzlebige Produkte, …) Stimmen, die das vorschlagen, werden immer lauter. Gegen die dröhnende Lautstärke der Werbung, die uns zum „Immer mehr kaufen“ verführen will, kommen sie jedoch noch nicht an. Auch über die Mechanismen der Werbung wollen wir daher sprechen. Hans Holzinger, Wirtschafts- und Sozialgeograph, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Autor mehrerer Bücher, zuletzt „Von nichts zu viel, für alle genug“, „Wirtschaftswende“. Foto: Carmen Bayer. Moderation: Walter Reiss, Journalist und Autor. Samstag, 20. Juni Klimakommunikation: Desinformation, Manipulation, die Rolle von Emotionen und Narrativen Die Wissenschaft ist sich einig: Der rasche Klimawandel ist menschengemacht. Dennoch säen Teile der Industrie und Politik bewusst Zweifel daran. Das verhindert wirksame Klimaschutzgesetze. Und Desinformationen verringern die Bereitschaft von Menschen zu einem klimabewussteren Konsumverhalten. Wie funktionieren solche Desinformationskampagnen, und was kann man dagegen tun? Wie verstärken die neuen Medien die Wirkung von Desinformationen? In welchen anderen Themenbereichen tritt häufig Desinformation auf? Wer hat Interesse an solchen Kampagnen? Ilona Otto, Professorin für Gesellschaftliche Auswirkungen des Klimawandels am Wegener Center für Klima und Globalen Wandel an der Universität Graz. Foto: Universität Graz, Pressestelle. ÖKOnomie – Wertschöpfung auf einem veränderten Planeten Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Künstliche Intelligenz etc. verändern die Welt rasant und unumkehrbar. Wirtschaft wie bisher wird nicht mehr möglich sein. Wie müssen wir Wirtschaft in der Mitte des 21. Jahrhunderts gestalten? Wird es eine Verwaltung des Mangels sein? Oder kann sie ein „gutes Leben für alle“ sicherstellen? Für alle – auch weltweit? Aaron Sterniczky, Professor an der Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Potsdam Und außerdem … „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ (Aristoteles) Inspiriert durch zwei Tage Wissenszuwachs und Diskussion stellen wir uns die Frage, wie wir durch unser persönliches Handeln Veränderung leben können. Wünsche, Träume und Visionen des Publikums bekommen, sanft moderiert und theatral umgesetzt, reale Umrisse. Kreativ und assoziativ lässt das Team des SOG-Theaters ein Szenario von Best Practice und konkreten persönlichen Zielen entstehen. Ein interaktives, partizipatives, verbindendes Event mit Teilhabe, Mut und Ausblick. SOG-Theater – Zentrum für Theaterpädagogik und Strategische Inszenierung Arbeitskreise … … wird es natürlich auch einige geben, diese werden bis spätestens April 2026 fixiert. Die Ausstellung der eNu lädt während des Symposiums zum Besuch ein! (Ausstellung angefragt) Ziel des Symposiums … … ist Wissen, das zum Handeln führt. Diese zwei Tage sollen uns gemeinsam dazu befähigen, Desinformationen zu erkennen, und uns ermutigen, öffentlich Stellung zu beziehen, von der Politik faktenbasierte Entscheidungen einzufordern und Lebensstile auszuprobieren, die materiellen Konsum ohne Verlust an Wohlbefinden reduzieren und dazu beitragen, dass auch Menschen in anderen Erdteilen und in künftigen Generationen ein gutes Leben führen können.