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SOL-Symposium 2022

 

Beim diesjährigen Symposium wollten wir uns ansehen, wie die Wirtschaft von morgen langfristig ökologisch und sozial verträglich gestaltet werden kann und, wie wir Wirtschaft dabei neu denken können und müssen. Nach zwei Jahren Online-Symposium war es wirklich schön, wieder vor Ort zusammenzukommen. Wir waren zu Gast am Zukunftshof, einem Reallabor und lebenden Beispiel dafür, wie man Wirtschaft anders denken und leben kann.

An zwei Tagen erwarteten die Besucher*innen 4 Vorträge, 1 Podiumsdiskussion, 3 Workshops, 1 Exkursion und in 11 Arbeitskreisen 1 gemeinsames Ziel: Wirtschaft anders denken! Diskutiert wurden brennende Fragen wie: Wie ist der Zusammenhang zwischen Lebensqualität und Wirtschaftswachstum? Wie können wir den notwendigen Wandel gerecht gestalten? Welche alternativen Wirtschaftskonzepte gibt es? Wie sieht eine globale Perspektive auf das Thema Wachstum aus?

Gruppenbild: Die langjährigen SOLis freuen sich besonders über das Wiedersehen!

 

Zukunftshof in Rothneusiedl (10. Bezirk).

Tag 1:
Das Symposium startete mit dem Vortrag von Hans Holzinger Gutes Leben für alle – Wohlstand durch Wachstum?“. Am Nachmittag folgte Sigrid Stagl mit ihrem Vortrag: Zukunftsfähig Wirtschaften – Vom Mythos grünes Wachstum zu Kreisläufen“.

Vortrag von Hans Holzinger

Arbeitskreis Vertiefung zum Vortrag mit Sigrid Stagl

Zwischen den Vorträgen fand eine spannende Podiumsdiskussion zum „Just Transition“- Prozess
mit Barbara Coudenhove-Kalergi (Industriellenvereinigung), Manuel Grebenjak (System Change, not Climate Change), Michael Soder (Arbeiterkammer), Fabio Bruni (Klimaministerium), moderiert von Fred Luks, statt.

Großes Interesse an der Podiumsdiskussion zum Just Transition-Prozess“

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Podium, moderiert von Fred Luks

Tag 2:
Am zweiten Tag widmeten wir uns der Frage der globalen Solidarität und der inneren Dimension der Nachhaltigkeit. Dazu gab es einen Vortrag von Alexander Behr  Globale Solidarität – Wie wir die imperiale Lebensweise überwinden“ und am Nachmittag einen Erlebnisvortrag der Zukunftsalchemisten Zurück aus 2040 – Zwei Zeitreisende berichten über die Welt von Morgen“.

Vortrag Zurück aus 2040″

An beiden Tagen fanden nach jedem Vortrag parallel Arbeitskreise und Workshops statt. Themen waren Kreislaufwirtschaft“, Arbeit neu gedacht“, Globale Klimakrise und Wachstum“, Nachbarschaft und Degrowth“, Investitionen für den Wandel“, Mein zukunftsfähiger Lebensstil“ und vieles mehr.

Arbeitskreis zum Thema Alternatives Wirtschaften in der Praxis“

Arbeitskreis zum Thema Investitionen und Finanzierung für den Wandel“

Als Ergebnis ist, an zwei Tagen Symposium, unser Visionenbaum entstanden. Aus allen Arbeitskreisen wurden zentrale Punkte für die drei Bereiche „Visionen“, „Politik“ und „Lebensstil“ gesammelt. In der Krone finden sich die Visionen, da wollen wir hin. Der Stamm symbolisiert unseren Lebensstil, also was wir alle tagtäglich dafür tun können. Die Wurzeln sind schließlich die Basis, also die politischen Rahmenbedingungen, die wir dafür brauchen.

Der Visionenbaum“, mit den outputs“ aus allen Arbeitskreisen

Beim lockeren Ausklang am Freitag in der Gartenbar von Andreas Gugumuck gleich nebenan wurde noch angeregt, in gemütlicher Atmosphäre weiter diskutiert und sich vernetzt.

Ausklang am Freitagabend in der Gartenbar von Gugumuck


Ein solidarischer, ökologischer Lebensstil