Hier ein Bericht über das SOL-junior-Naturentdeckercamp aus dem Jahr 2003:

10 Jahre lang haben derartige Sommercamps stattgefunden. Danke, Toni und Nathalie Ithaler sowie an das ganze Team von SOL-junior!

Auch heuer fand wieder das SOL-Junior Sommercamp am Großharter Teich statt. 39 Kinder zwischen 7 und 14 Jahren waren eine Woche lange zusammen in der Natur, um mehr über sie zu erfahren. Das Thema war "Die Welt, in der wir leben".
Am Montag, dem ersten Tag des Camps, fingen wir an, uns mit Hilfe von Kennenlernspielen mit den "Neulingen" bekannt zu machen. Am Nachmittag fanden zum ersten Mal die Workshops statt. Die Kinder konnten sich entscheiden zwischen:
  • Arbeiten mit Holz aus dem Wald: Traumfänger; Ketten; Ohrringe...
  • Schleifen von Specksteinen
  • Entwicklung eines Nachhaltigkeitsspiels
  • Bau eines Lehmofens
  • Beschäftigung mit dem keltischen Baumkreis
Bei Einbruch der Dunkelheit starteten wir eine Nachtwanderung. Ohne Taschenlampe ging es einmal um den Teich. Es war für alle sehr lustig.
In den nächsten Tagen ging es am Vormittag mit den Workshops fleißig weiter. Der Nachmittag gehörte verschiedensten Aktivitäten wie z.B. Badeausflug mit dem Rad nach Großsteinbach.
Wir machten mit den Kindern eine Rallye. Sie mussten verschiedene Aufgaben lösen und nach jeder gelösten Aufgabe bekamen sie eine Zahl. Wir sagten ihnen, dass die Zahlen einen Code ergeben würden. Von hinten nach vorne gelesen war es dann eine Telefonnummer.
Ich hatte die letzte und für mich lustigste Station. Die Kinder mussten mich überreden, ihnen Geld zu geben, damit sie von einer Telfonzelle aus diese Nummer anrufen konnten. Ihr werdet gar nicht glauben ,was sie für 40 Cent getan haben - von Erpressung, Kitzeln oder fünfmal um einen Baum rennen war alles dabei. Der Preis für ihre Mühen war dann ein leckeres Eis.
Frisch gewaschen und gestylt machten wir anschließend eine Herzblattshow und natürlich die berühmte Disco.
Am Freitag wurden leider einige krank. Ob es wohl die Angst vor der Mutprobe war?
Das werden wir wohl nie erfahren. Um den Lehmofen, den Steve und Markus mit den Kindern die Woche über gebaut hatten, einzuweihen, feierten wir ein Fest. Die Kinder hatten die Aufgabe sich in kleine Gruppen einzuteilen, einen Festbeitrag und die Dekoration des Festplatzes zu gestalten. Es wurde getanzt, gesungen und sogar Gedichte wurden vorgetragen. Dort entstand auch der Camptanz, den nach 5 Minuten alle tanzen konnten. Dann versuchten wir noch kleine Pizzas im Ofen zu backen, was mehr oder weniger auch gelang.
Es folgte der letzte Teil der Gruselgeschichte, und dann ging es ab in den Wald. Die Tapfersten bei der Mutprobe waren eindeutig unsere Kleinsten, denn sie sind ohne einen Mucks durchspaziert. Bei den großen Mädels war das aber etwas anders! Mir war gar nicht bewusst, dass man so laut schreien kann.
Am nächsten Morgen, leider unser letzter Tag, spielten wir Bauerngolf. Bei diesem Spiel muss man einen Gummistiefel möglichst weit werfen und zum Beispiel eine Kiste oder einen Schlafsack treffen. Als dann die Eltern da waren, präsentierten die Kinder noch die Workshops und der Camptanz wurde natürlich auch noch einmal getanzt. Leider ging die Woche so schnell zu Ende und wir mussten uns verabschieden.
Barbara Huterer, Sarah Ithaler